Reintegration durch betriebsnahe Weiterbildung (RBW)

Die Maßnahme "Reintegration durch betriebsnahe Weiterbildung" (RBW) wurde in Zusammen­arbeit mit der Deutschen Rentenversicherung Baden Württemberg entwickelt.

Um auf dem ersten Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen, haben in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit Rehabilitanden, auch mit Schwerbehinderung, besondere Schwierigkeiten. Betriebliche Praktika mit sozialpädagogischer Betreuung haben sich als ein äußerst effektives Mittel der Reintegration von Rehabilitanden und Menschen mit gesundheitlicher Einschränkung in den Arbeitsmarkt erwiesen.

Neben der Biographiearbeit mit dem einzelnen Teilnehmer wird mit Hilfe einer Kompetenzanalyse eine individuelle Strategie zur Wiedereingliederung erarbeitet. In enger Zusammenarbeit mit dem Bewerber werden Berufsperspektiven entwickelt, die als Grundlage für eine berufliche Neu­orien­tie­rung dienen.

Durch den individualzentrierten fachtheoretischen Unterricht werden Grundkenntnisse auf­ge­frischt, fachliche Defizite aufgearbeitet und die Teilnehmer gezielt auf ihren Praktikumsplatz und eventuell späteren Arbeitsplatz qualifiziert. Durch betriebliches Training im Praktikum werden diese Qualifikationen gefestigt und erweitert. Die sorgfältige Auswahl von Praktikumsplätzen sowie der enge Kontakt zu Personalleitern, direkten Vorgesetzten und Mitarbeitern gewähr­leisten, dass die Teilnehmer die Aufgaben und Schwierigkeiten selbständig zu bewältigen lernen. Durch sozialpädagogische Unterstützung werden Probleme und Schwierigkeiten rechtzeitig er­kannt und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Teilnehmer werden ausgehend von ihren indivi­duel­len Voraussetzungen, der jeweiligen Berufsorientierung und dem Arbeitsmarkt von der bbg in­ten­siv unterstützt.

Die Zuweisung in die FbW-Maßnahme "Reintegration durch betriebsnahe Weiterbildung" erfolgt durch die Agentur für Arbeit, Jobcenter, Rehaberater der Deutschen Rentenversicherung und DRV-Bund.